Auch 2019 haben wir in Eisenach gefeiert, debattiert und viel Freude gehabt. Hier einige Eindrücke für euch!

















Auch 2019 haben wir in Eisenach gefeiert, debattiert und viel Freude gehabt. Hier einige Eindrücke für euch!


















Lukas Haffert wurde auf dem Masters‘ Cup der Deutschen Debattiergesellschaft zum Master der Masters gekürt. Im Finale des Turniers, das in diesem Jahr zum 15. Mal stattfand, setzte er sich gegen Marcus Ewald, Nicolas Eberle und Philipp Stiel als bester Redner durch.
Das Thema des Finals lautete: „Ist es auch in westlichen Demokratien unmoralisch, Soldat zu sein?“. Debattiert wurde im großen Festsaal auf der Wartburg in Eisenach. Juriert wurde das Finale von Annette Kirste, Andrea Gau, Anna Mattes und den beiden Chefjuroren Samuel Gall und Manuel Adams.
Die DDG als Verein für Debattieralumni und Förderer des Debattierens richtet jährlich in Eisenach den Masters’ Cup aus. Bei dem Turnier treten die Teilnehmer einzeln an und werden in jeder Runde zu einem neuen Teampartner gelost. Juriert wird in einem vereinfachten Jurierschema nach drei Kategorien: Inhalt, Strategie und Form.
Ins Halbfinale breakten nach Ranking:
1. Marcus Ewald
2. Lukas Haffert
3. Torsten Rössing
4. Florian Mangold
5. Philipp Stiel
6. Nicolas Eberle
7. Patrick Ehmann
8. Sven Jentzsch
In dieser Reihenfolge konnten die Halbfinalisten sich vor der Themenverkündung ihre Position aussuchen. Daraus entstanden diese Konstellationen:
HF1: Patrick Ehmann und Florian Mangold gegen Lukas Haffert und Marcus Ewald
Juriert wurde dieses Halbfinale von Anne Gaa, Justus Raimann, Marius Hobbahn und Jule Biefeld im Chair.
HF2: Sven Jentzsch und Philipp Stiel gegen Nicolas Eberle und Torsten Rössing
Juriert wurde dieses Halbfinale von Alena Haub, Matthias Carcasona, René Geci und Marion Seiche im Chair.
Die Themen des Masters‘ Cup lauteten:
R1: Dieses Haus würde eSport olympisch machen.
R2: Factsheet: Eine Straßenbahn ist außer Kontrolle geraten und droht, fünf Personen zu überrollen. Durch Umstellen einer Weiche kann die Straßenbahn auf ein anderes Gleis umgeleitet werden. Auf diesem anderen Gleis ist ein Gleisarbeiter bei der Arbeit.
Dieses Haus würde die Weiche umlegen und den Tod des Arbeiters in Kauf nehmen.R3: Dieses Haus hasst PowerPoint.
R4: Dieses Haus möchte, dass Empfänger öffentlich finanzierter Stipendien nach dem Studium als Lehrende arbeiten.
HF: Dieses Haus würde die Ehe auf sieben Jahre begrenzen.
Finale: Ist es auch in westlichen Demokratien unmoralisch, Soldat zu sein.
Dieser Artikel erschien zuerst auf achteminute.de

Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg. Obwohl der Krieg vielerorts nahezu herbeigesehnt wurde, endete er in einem Desaster für Europa – es gab nur Verlierer. Wir sind überzeugt, dass gute Debatten vor 100 Jahren notwendig und sinnvoll gewesen wären und dazu beigetragen hätten, bessere Entscheidungen zu treffen. „Sollen wir einen Blanko-Check ausstellen?“, „Sollen wir den Grabenkrieg fortsetzen“? „Brauchen wir unbedingt eine Materialschlacht“? Das sind keine guten Turnierthemen, weil höchstwahrscheinlich immer die Opposition gewinnt. Aber sie zeigen, dass unser „Hobby“,wenn es hart auf hart kommt, Leben retten kann. Darauf sollten wir stolz sein – und unseren gemeinsamen Zeitvertreib feiern:
Vom 5. bis 7. Oktober feiern Jung und Alt beim Alumni-Wochenende auf dem Masters‘ Cup der DDG in Eisenach wie schön es ist, seine Freizeit mit anderen Debattierern zu verbringen! Dazu laden wir Dich heute herzlich ein!
Egal, wie jung Du bist oder wie alt Du dich fühlst: wir freuen uns auf ein Wochenende zum Wiedersehen, Kennenlernen und Feiern in entspannter Atmosphäre. Das Alumni-Wochenende lässt alte Freundschaften wieder aufleben und neue spannende Menschen begegnen.

Und das besser als jedes andere Turnier, denn debattiert wird im Masters‘ Cup-Format. Dabei treffen in jeder Debatte Zwei Teams à zwei Personen aufeinander – aber wer Deine TeampartnerInnen sind, wird von Runde zu Runde neu ausgelost.
Wir freuen uns auf Deine Anmeldung bis zum 16. September. >> Hier gehts zur Anmeldung
Mitgliederversammlung & Wiedersehen:
Am Freitagabend gibt es um 19 Uhr ein gemeinsames Abendessen im Junker Jörg, ab 20 Uhr findet dort die Mitgliederversammlung statt. Dabei wollen wir „das Formelle“ zügig erledigen und anschließend mit euch über die weitere Strategie der DDG sprechen. Im Anschluss ist Zeit, um gemütlich bei einem Bier beisammen zu sitzen und im DDG-Jahrbuch zu blättern.
Der 15. Masters‘ Cup:
Am Samstag findet im Martin Luther Gymnasium der traditionelle Masters’ Cup statt. Dabei wird nicht in festen Teams debattiert, sondern es werden in jeder Runde neue Zweierteams gelost. So steht nicht die sportliche Seite, sondern das gemeinsame Debattenerlebnis und das Wiedersehen (und Kennenlernen!) im Vordergrund. Trotz allem ist der Masters‘ Cup immer noch ein Debattierturnier: Wir debattieren vier Vorrunden, Halbfinale und Finale auf der Wartburg. Geredet wird 7 Minuten, es gibt zwei Seiten mit je zwei RednerInnen, Zwischenfragen und Zwischenrufe sind erlaubt. Mehr Infos zum Masters’ Format findet ihr im Anhang. Wer als RednerIn antreten möchte, muss DDG-Mitglied sein. Chefjuriert wird das Turnier von Manuel Adams sowie dem oder der nächsten VDCH-Präsidenten/Präsidentin. Das Tab macht Jens Fischer.
Kultur & Feiern:
Gemeinsam wandern wir am Samstagnachmittag auf die Wartburg, wo im historischen Festsaal das Finale des Masters‘ Cup stattfindet. Nach einem Grillbuffet mit Sektempfang und Siegerehrung kehren wir dann zurück nach Eisenach, um gemeinsam zu feiern. Am Sonntagmorgen lassen wir das Wochenende bei einem gemütlichen Brunch ausklingen – Die Anmeldung dazu erfolgt vor Ort in Eisenach.
Wie im letzten Jahr haben wir für euch Zimmer im Storchenturm reserviert, die etwas einfacher sind, dafür direkt in der Innenstadt und neben der Schule. Dort werden vor allem studentische Juroren untergebracht.
Neu ist die Unterkunft im Junker Jörg. Das Junker Jörg ist eine jugendherbergsähnliche Bildungsstätte der evangelischen Kirche. Im Vergleich zum IBIS Hotel liegt der Junker Jörg deutlich näher an der Schule, sodass wir kürzere Fußwege haben und nicht mehr mit Autos und Taxis durch Eisenach müssen!
Wer lieber mehr Komfort genießt, kann sich natürlich auch eigenständig eine Unterkunft suchen.
In allen Tickets enthalten sind das Abendessen am Freitag und alle Mahlzeiten am Samstag. Den Brunch am Sonntag zahlt jeder, der daran teilnehmen möchte, vor Ort selbst. Für Übernachtung und Frühstück gibt es zwei Optionen:
Wie immer sind Nachwuchs und/oder Partnerinnen und Partner herzlich willkommen. Bitte habt Verständnis, dass wir diese Tickets weniger mit DDG-Mitteln subventionieren. Tickets kosten ohne Hotel 45€, mit Hotel 100€. Kinder dürfen selbstverständlich kostenlos dabei sein! Für alle Begleitungen stellen wir, wenn das gewünscht wird, gerne ein Alternativprogramm für den Samstag zusammen. Meldet euch dazu individuell bei uns per E-Mail.

Zwar hat sich die Bahn in diesem Jahr redlich bemüht, die DDGler von Eisenach fernzuhalten und dazu etliche übervolle Züge und größere Zwischenfälle aufgeboten, aber am Ende konnte sie keinen der 36 angemeldeten DDGler und studentischen Juroren davon abhalten, auch wirklich in Eisenach anzukommen.
Alle angereisten konnten sich zunächst bei traditioneller und hausgemachter thüringischer Küche wieder erholen, um sich am Samstagmorgen pünktlich um 9 Uhr in das Turnier des Masters‘ Cup zu stürzen. Dieses war zwar in diesem Jahr etwas kleiner als in den Vorjahren, aber Debatte, ist, wenn debattiert wird – und das wurde auch in diesem Jahr wieder leidenschaftlich.
In vier Vorrunden kämpften 20 Rednerinnen und Redner um um den Einzug ins Halbfinale zu Themen von DDG-Vorstandsmitglied Philipp Stiel und Benedikt Rennekamp, dem frisch gewählten VDCH-Präsidenten:

Ins Halbfinale schafften es schließlich in dieser Breakreihenfolge: Sabrina Effenberger, Marcus Ewald, Marietta Gädeke, Isabelle Fischer, Florian Umscheid, Patrick Ehmann, Torsten Rössing und Nicolas Eberle. In dieser Reihenfolge konnten die Halbfinalisten sich vor der Themenverkündung ihre Position aussuchen und so um den Einzug ins Finale auf der Wartburg debattieren, und zwar zum Thema:
Vor dem Final aber stand zunächst eine Wanderung auf die Wartburg auf dem Programm, wo auf die Teilnehmer ein kulturelles Highlight wartete: Ein Besuch in der Nationalen Sonderausstellung zum 500. Lutherjubiläum in den Räumen der Burg. Geführt von einem Audioguide informierte die Ausstellung über den politischen und religiösen Kontext der Reformation, über das Leben Luthers auf der Wartburg und über den Einfluss Luthers auf die deutsche und europäische Geschichte. Die Tour führte auch durch den Festsaal der Wartburg, in dem die DDG seit über 10 Jahren ihre Finalveranstaltungen des Masters‘ Cup veranstaltet – in diesem Jahr konnten sich die Teilnehmer zunächst über die lange Geschichte des Raumes informieren.

Im Finale des Masters‘ Cup debattierten schließlich Nicolas Eberle und Florian Umscheid auf der Regierungsbank gegen Sabrina Effenberger und Marietta Gädeke auf der Oppositionsbank zum Thema:
Das Finale im prestigeträchtigen Sängersaal auf der Wartburg wurde juriert von Philipp Stiel, Benedikt Rennekamp, Maya Heckendorf, Samuel Gall und Henrik Maedler, die schließlich Nicolas Eberle zum Master der Masters‘ 2017 kürzten.
Nach dem Finale ließen die Teilnehmer das Turnier bei einem Grillbüffet ausklingen, und obwohl die Wartburg gefühlt vom Sturzregen fortgespült wurde, waren die Würstchen gar und warm.
Warm und vor allem trocken blieb es auch für die Teilnehmer, die sich in diesem Jahr ausnahmsweise in Taxis von der Wartburg retteten.

Das Fazit der Teilnehmer: Eisenach liegt zwar immer noch mitten in Deutschland und immer noch irgendwie ab vom Schuss, aber schön ist es hier trotzdem: Das Essen ist gut, die Wege sind kurz und die Kulisse beeindruckt in jedem Jahr neu. Wir werden wohl wiederkommen…